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Deterministik

Die Deterministik als Anwendung des Determinismus (lat. determinare „abgrenzen“, „bestimmen“) ist die Auffassung, dass alle – insbesondere auch zukünftige – Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind.

Die Gegenthese (Indeterminismus) vertritt, dass es überhaupt oder in einem bestimmten Bereich der Realität Ereignisse gibt, die auch hätten anders eintreten können.

In der heutigen Naturphilosophie wird üblicherweise „Determinismus“ spezifischer auf Ereignisse der Natur – oder einen bestimmten Bereich derselben – bezogen. Gestützt wird ein allgemeiner Determinismus zumeist durch die Annahme, dass strikte, nicht-probabilistische Naturgesetze über sämtliche natürliche Prozesse regieren. Ob wiederum die besten physikalischen Theorien diese Annahme stützen, ist umstritten. Wenn geistige Zustände ebenfalls natürliche Zustände sind, scheint ein Determinismus Probleme für die Realität eines freien Willens zu erzeugen. Ob dieser Gegensatz besteht, ist ebenso umstritten wie die jeweiligen Konsequenzen.

Es gibt keinen einheitlichen Determinismusbegriff, vielmehr lassen sich verschiedene Arten desselben unterscheiden. Paul Edwards spricht von einem ethischen, logischen, theologischen, physikalischen und psychologischen Determinismus.

Bedeutung in der Geothermie

In der Geothermie spielen deterministische und probabilistische Herangehendweisen z.B. bei der Beurteilung von Erdbebengefährdung eine Rolle.

Weblinks

http://www.en-s.de/Deterministik-Probabilistik.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus 

zuletzt bearbeitet März 2020