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EnEff: Wärme-Erdeisspeicher und oberflächennahe Geothermie - Forschungsvorhaben

Anordnung der Kollektoren eines Erdeisspeichers. Quelle: Schleswiger Stadtwerke und Energie PLUS Concept
Verlegung der Kollektorrohre. Quelle: Hochschule München.

Das Ziel des Anschlussvorhaben ErdEis II besteht darin, mit der Realisierung eines neuartigen Erdeisspeichers in einem Pilotvorhaben die wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit dieser Technologie zu beweisen und somit einen Beitrag zur emissionsfreien, regenerativen Wärmeversorgung in Deutschland zu leisten.

Steckbrief

Programm/ Zuschussgeber

BMWi

Akronym

EnEff:Wärme - Erdeisspeicher

Titel/ Thema

Erdeisspeicher und oberflächennahe Geothermie (Umsetzung)

Identifikation/ Zuwendungsnummer

03ET1634

Durchführungszeitraum

2019-03-01  –  2022-02-28

Geschätzte Kosten/ Zuwendungsbetrag

2.144.242 EUR

Sonstiges

 

Wesentliche Forschungsschwerpunkte

Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf der großtechnischen Umsetzung eines Erdeisspeichers zur Wärme- und Kälteversorgung eines Quartieres in zwei Varianten. Hier spielt auch die Verteilung der Wärme/Kälte mit Hilfe eines Kalten Nahwärmenetzes aufgrund der komplexen hydraulischen Einbindung verschiedenster Quellen und Senken eine entscheidende Rolle. Das im Rahmen des angestrebten Forschungsvorhabens entwickelte Werkzeug zur Planung und Auslegung des Erdeisspeichers ermöglicht die Übertragung der Ergebnisse auf andere Bauvorhaben und somit ein hohes Multiplikationspotential. Die Erdeisspeicher dienen als Wärme- und Kältequelle für Wärmepumpen zur Versorgung der Gebäude im geplanten Quartier.

Vorteile des Erdeisspeichers sind die deutlich höhere Speicherdichte gegenüber klassischen Geothermiefeldern und die Möglichkeit Wärme und Kälte saisonal zu verschieben. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus kann der Speicher das ganze Jahr über als Kältequelle genutzt werden. Um unterschiedlichste Einsatzszenarien untersuchen zu können erfolgt die Umsetzung von zwei Varianten. Um die Betriebsweise des Erdeisspeichers vollumfänglich erfassen zu können wird ein geothermisches Messfeld im Erdreich implementiert. Dies ermöglicht den Vergleich des Erdeisspeichers mit Geothermiefeldern aus anderen Forschungsprojekten. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Vereisung des Erdreiches werden der Öffentlichkeit und anderen Akteuren aus Forschung und Politik im Rahmen von Veröffentlichungen und Vorträgen bereitgestellt. Durch die zielgerichtete Verbreitung des entwickelten Auslegungstools soll die Technologie allgemeine Akzeptanz und Verbreitung finden.

Teilvorhaben

Koopertionspartner

  • Energie PLUS Concept GmbH, Erlangen

  • Technische Universität Dresden - Fakultät Architektur - Institut für Bauklimatik, Dresden

  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - E.ON Energy Research Center - Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, Aachen

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Lehrstuhl für Geologie, Erlangen

  • Schleswiger Stadtwerke GmbH, Schleswig

Weblink

https://www.enargus.de/pub/bscw.cgi/26?op=enargus.eps2&m=0&v=10&p=0&q=03ET1634

zuletzt bearbeitet Februar 2020