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Erdsonden-Wärmespeicher

Prinzip eines Erdsonden Wärmespeichers (ETES). Quelle: ThEGA.

Erdsonden-Wärmespeicher (ETES) nutzen das Gestein im Untergrund zur Wärmespeicherung. Sie sind eine Form der Wärmespeicherung im Untergrund (UTES, underground thermal energy storage). In vertikal oder schräg verlaufende Bohrungen werden wasserdurchflossene Erdwärmesonden bis zu 100 m tief ins Erdreich eingegossen. Durch diese Erdwärmesonden wird das erhitzte Wasser in den Untergrund geleitet und erwärmt dort das Gestein.

Wenn Wärmebedarf besteht, wird über dieselben Erdwärmesonden die gespeicherte Wärme dem Gestein wieder entzogen und dem nutzenden System zugeführt. Zusätzlich zur aktiven Einspeicherung von Wärme, wird durch Erdsonden-Wärmespeicher dem Untergrund bei Bedarf auch die natürliche geothermische Erdwärme entzogen und nutzbar gemacht. 

Weblink

www.saisonalspeicher.de/

Literatur

Brandt, W., Kabus, F., Kruse, O.: Wärmespeicherung im Untergrund – Technologien und Anwendungsbeispiele. In: 11. Internationales Sonnenforum, Köln (1998)

Schmidt, Thomas, Hans Müller-Steinhagen: Erdsonden- und Aquifer-Wärmespeicher in Deutschland. In: OTTI Profiforum Oberflächennahe Geothermie (2005)

Schossig, P., Dötsch, C., Drück, H., Göttsche, J., Huenges, E., Kabus, F., Tamme, R: Wärmespeicher in der Hausenergieversorgung. In: Jahrestagung des ForschungsVerbunds Sonnenenergie in Kooperation mit der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW (2005)

Stadtwerke Crailsheim GmbH. (2015), Solare Nah- und Fernwärme, Fallbeispiel Crailsheim Hirtenwiesen, Typ: Solares Wärmenetz mit Langzeitwärmespeicher und hohen solaren Deckungsanteilen für Wohngebiete und Quartiere. URL solar-districtheating. eu/Portals/21/20150210_SolnetBW_Anlagensteckbrief_Crailsheim.pdf.. Aufgerufen: 06.10.2015.

Wünsch, W., Thamling, N.,Peter, F.,Seefeldt, F. (2011), Beitrag von Wärmespeichern zur Integration erneuerbarer Energien.
Prognos AG. Berlin.. URL s://www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/111219_Prognos_Studie_AGFW_Waermespeicher_Integration_Erneuerbare _Energien_01.pdf.. Aufgerufen: 8.1.2018