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Fackel

Fackel über einer Erdölbohrung. Das mitgeförderte Methan wird abgefackelt.
CO2 Emissionen durch Abfackeln. Quelle: IEA

Eine Gasfackel ist eine Gasverbrennungsvorrichtung, die in Industrieanlagen wie Erdölraffinerien, Chemieanlagen und Erdgasverarbeitungsanlagen sowie an Öl- oder Gasförderstandorten mit Ölquellen, Gasquellen und Offshore verwendet wird Öl- und Gasplattformen und Deponien.

In Industrieanlagen werden Fackeln hauptsächlich zum Abbrennen von brennbaren Gasen verwendet, die durch Druckentlastungsventile bei ungeplanter Überdrucksetzung von Anlagenteilen freigesetzt werden. Beim An- und Abfahren von Anlagen oder Teilanlagen werden Fackeln häufig auch für die geplante Verbrennung von Gasen über relativ kurze Zeiträume eingesetzt. Das Abfackeln von Gas an vielen Öl- und Gasförderstandorten schützt vor den Gefahren von Überdruck in Industrieanlagen. Wenn Rohöl aus Onshore- oder Offshore-Ölquellen gefördert und gefördert wird, wird auch das mit dem Öl verbundene Roherdgas an die Oberfläche gebracht. Insbesondere in Gebieten der Welt, in denen es an Pipelines und anderer Gastransportinfrastruktur mangelt, werden große Mengen eines solchen Begleitgases üblicherweise als Abfall oder unbrauchbares Gas abgefackelt.

Methanleckage

Ausströmende Erdgas (Methan) wird abgefackeln und so großteils zu CO2 verbrannt, auch weil Methan etwa 80 mal klimaschädlicher ist als CO2 und das Methan ansonsten unbehandelt in die Atmosphäre gelangen würde. Die Verbrennung in einer Fackel ist jedoch niemals vollständig, so dass eine Rest-Methanleckage bleibt.

siehe auch abfackeln

Webslinks

https://www.iea.org/reports/flaring-emissions

zuletzt bearbeitet März 2022, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de