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Festkörperspurdetektor

Ein Festkörperspurdetektor ist ein aus organischen Folien, z.B. Zellulosenitrat, aufgebauter Detektor, in dem schnelle Teilchen Bahnspuren hinterlassen. Nach Behandlung des Materials mit geeigneten Ätzmitteln können die Spuren unter dem Mikroskop ausgewertet werden. Die Änderung des Spurdurchmessers entlang der Spur und die Spurrichtung geben Aufschluss über die Teilchenart, Energie und Einschussrichtung des Primärteilchens. Vorteile der Folien gegenüber z.B. Halbleiterdetektoren sind deren Unempfindlichkeit für g-Strahlung sowie eine geringe Energieschwelle, die einen Nachweis niederenergetischer Teilchen möglich macht.

Bedeutung in der Geothermie

In der Geothermie werden diese Detektoren im Zusammenhang mit der Untersuchung natürlicher Radioaktivität (NORM) benutzt.

Weblink

http://www.techniklexikon.net/d/festkörperspurdetektor/festkörperspurdetektor.htm

zuletzt bearbeitet Februar 2020