Um Flüssigkeitstypen oder -sättigungen aus seismischen, Crosswell- oder Bohrlochschalldaten zu extrahieren, benötigen wir ein Verfahren zur Modellierung von Flüssigkeitseffekten auf Gesteinsgeschwindigkeit und -dichte. Zahlreiche Techniken wurden entwickelt. Allerdings sind die Gassmann-Gleichungen bei weitem die am häufigsten verwendeten Beziehungen zur Berechnung seismischer Geschwindigkeitsänderungen aufgrund unterschiedlicher Flüssigkeitssättigungen in Reservoirs. Dies wird immer wichtiger, da seismische Daten zunehmend für die Überwachung von Lagerstätten genutzt werden.
Auch in der Geothermie werden bei der Interpretation von Bohrlochmessungen im Hinblick auf hydraulische Parameter vorrangig die Gassmann-Gleichungen benutzt.
https://petrowiki.spe.org/Gassmann%27s_equation_for_fluid_substitution
zuletzt bearbeitet Juni 2023, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de