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Geräuschbelastung

Eine Geräuschbelastung, Ruhestörung oder auch Lärmstörung ist die Belästigung anderer Personen durch Schallemissionen.

Im Mietbereich gibt es zur Ruhestörung den Begriff der „Zimmerlautstärke“. Weitere Anforderungen stellen die Mittags- und die Nachtruhe dar, sowie die Sonntagsruhe. Dauerruhestörungen gehen von Verkehrsmitteln (Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm und Fluglärm), Freizeitaktivitäten (Freizeitlärm), Religionsausübung (Kirchenglocken, Moscheen rufen mittels Lautsprecher fünfmal täglich zum Gebet) und Baustellen (Baustellenlärm) aus.

Wie man bereits an den Beispielen sieht, hängt die Einschätzung für eine Schallquelle als ruhestörender Lärm von der Beziehung zum entsprechenden Schallereignis ab und ist im Einzelfall stark subjektiv geprägt.

Neben Ruhestörung durch Lärm kann es auch Ruhestörung durch andere Ereignisse, wie Licht oder mechanische Einwirkungen (zum Beispiel Erschütterungen) geben.

Eine Beurteilung der Geräuschbelastung erfolgt meist mit der TA-Lärm (Werte in dB(A)):

Gebiet

Tags (dBA)

Nachts (dBA)

Industriegebiet

70

70

Gewerbegebiet  

65

50

Kerngebiet, Dorfgebiet, Mischgebiet            

60

45

allg. Wohngebiet und Kleinsiedlungsgebiet   

55

40

reines Wohngebiet                                         

50

35

Kurgebiet, Krankenhäuser und Pflegeanstalten

45

35

seltene Ereignisse in allen Gebieten               

70

55

 

Bezug zur Geothermie

In der Tiefeneothermie ist zwischen der Errichtungsphase und der Betriebsphase zu unterscheiden. An den Bohranlagen sind heute neben Elektroantrieben umfangreiche Schallschutzmaßnahmen üblich, je nach Standort. Auch am Kraftwerk sind oft Schallschutzmaßnahmen erforderlich, wobei es wichtig ist, zunächst an Schallvermeidung z. B. bei der Auswahl und Anordnung der Lüfter der Kraftwerkskühlung zu denken.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Lärmbelästigung