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Gips

Gipskristalle. Quelle: H. Zell

Gips, geologisch auch als Gipsspat und chemisch Calciumsulfat-Dihydrat bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfate (und Verwandte)“. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ca[SO4]·2H2O und entwickelt meist tafelige, prismatische bis nadelige Kristalle, aber auch körnige bis massige Aggregate.

Im Allgemeinen ist Gips farblos oder weiß. Er kann aber durch Aufnahme von Fremdionen oder Beimengungen unterschiedlicher Art (Sand, Bitumen) eine gelbliche, rötliche, graue oder braune Farbe annehmen. Seine Strichfarbe ist jedoch weiß.

Ganz überwiegend aus dem Mineral Gips bestehende, also monomineralische Gesteine mit nur geringen Beimengungen anderer Minerale wie Anhydrit, Quarz oder Tonmineralen werden ebenfalls als Gips oder auch als Gipsstein bezeichnet.

Bezug zur Geothermie

In der Geothermie ist Gips umfänglich diskutiert worden, da er durch Einlagerung von Wasser aus Anhydrit entstehen kann, was mit einer starken Volumenzunahme verbunden ist (Quellung). Die Schäden in Staufen gehen wohl auf diesen Prozess zurück.

Weblink

https://de.wikipedia.org/wiki/Gips 

zuletzt bearbeitet Februar 2020