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Grundwasserstockwerk

Grundwasserstockwerke sind durch undurchlässige Schichten voneinander getrennte übereinander liegende Aquifere.

In einem durchgängig permeablen Untergrund bildet sich ein Grundwasserspiegel (GWS) aus, der den trockenen Bereich (incl. Sickerwasser) vom zusammenhängend wassergefüllten Bereich trennt. Besteht der Untergrund aus grundwasserleitenden und grundwassernichtleitenden Schichten, so können sich bilden:

  1. Artesische Verhältnisse, wo der physische GWS untehalb der Druckausgleichsfläche zwischen Grundwasser und Atmosphäre liegt. Im Aquifer besteht Überdruck (over pressured aquifer).
  2. Es bilden sich mehrere zusammenhangende Aquifere mit eigenen Grundwasserspiegeln.
  3. Eine Kombination aus 1. und 2.

Bedeutung in der Geothermie

In der Oberflächennahen Geothermie spielen all diese unterschiedlichen Ausbildungen der Grundwassersituation eine Rolle. Es können hier auch durch die Behörden Auflagen oder Einschränkungen gemacht werden, um zu verhindern dass im Schadensfall Grundwasserstockwerke hydraulisch verbunden werden (Schadensfall Staufen).

zuletzt bearbeitet Februar 2020, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de