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Heizanlage, geothermische

Eine Heizanlage (auch Heizungsanlage oder einfach Heizung) ist eine Vorrichtung zur Erwärmung von Objekten oder Räumen auf eine Temperaurniveau oberhalb der gerade herrschenden Umgebungstemperatur.

Unter "Heizung" subsumieren sich sowohl Begriffe wie:

als auch Bezeichnungen für Anlagenkomponenten, zum Beispiel

oder auch Heizung eines Objektes (kein Gebäude) wie

Bedeutung in der Geothermie

Eine geothermische Heizung ist entweder eine Wärmepumpenheizung, bei der die der Erde entnommene Wärme durch eine Wärmepumpe auf das erforderliche Temperaturniveau gebracht wird, oder eine Heizung, bei die Temperatur der entnommenen Erdwärme zur Heizung ausreicht (direct use). Beides sind geothermische Heizungen.

Heizungen (auch geothermische) sind um so effektiver (auch in einem exergetischen Sinn), wenn die Vorlauftempaturen möglichst wenig über den angestrebten Heiztemperaturen (Zimmertemperaturen) liegen. Um dennoch einen ausreichenden Wärmeübergang zwischen Heizkörper und der Zimmerluft zu erreichen sind die Heizkörper entsprechend gößer zu dimensionieren, künstlich zu belüften oder als Flächenheizung auszulegen. Insbesondere im Wohnungsbestand empfehlen sich belüftete Heizkörper, da hier die Umbaukosten am geringsten sind.

Literatur

Zu der sehr umfangreichen Literatur siehe unter Literaturdatenbank und/oder Konferenzdatenbank.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Heizungsanlage#Erdwärme  

zuletzt bearbeitet Januar 2020