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Heizen

Das Heizen von Gebäuden oder Gebäudeteilen ist die wesentlichste Anwendung der Geothermie. Das Heizen ist dennoch nur eine der möglichen Nutzungsarten der Geothermie. Daneben steht das Kühlen von Gebäuden oder Gebäudeteilen, die Stromerzeugung und weitere Nutzungsarten, wie Gewächshäuser, Fischzucht, Trocknung.

Heizen und Kühlen hat dabei immer einen Bezug zur momentanen Umgebungstemperatur. Geothermische Heizanlagen lassen sich immer dann besonders effektiv auslegen, wenn sich der Heiz- und Kühlbedarf in etwa die Wage hällt. Dann werden Investitionen ganzjährig genutzt und es gleichen sich Wärmeentzug (aus dem Untergrund) im Winter und Wärmeeinspeisung im Sommer mehr oder weniger aus.

Auch in Deutschland wird, nicht zuletzt durch den Klimawandel, die Nachfrage nach Kühlung (auch im Wohnbereich) steigen. Dies bringt der geothermischen Heizung Vorteile, da sie als einzige (praktisch ohne Zusatzkosten) auch Kühlung bereitstellen kann, ja sogar in der kombinierten Nutzung Heizen/Kühlen systemische Vorteile sieht.

zuletzt bearbeitet Januar 2020