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Heizwerk

Wärmewerk in Neubrandenburg. Quelle: GTN

Ein Heizwerk (moderner Wärmewerk) ist eine Einrichtung zur zentralen Erzeugung von Wärme für die Warmwasserversorgung, Raumbeheizung und industrielle Prozesse. Es liefert keinen Strom. Die Wärme wird in der Regel über Fernwärme- oder Nahwärmenetze zu den Verbrauchern geführt. Als Übertragungsmedium dienen meist Wasser oder Dampf. Das Aufheizen des Wassers oder die Dampferzeugung erfolgen in Kesselanlagen (Dampfkessel, Heizkessel) oder durch Wärmeübertrager, in denen Geothermie oder die Abwärme aus anderen Prozessen genutzt wird.

Bedeutung in der Geothermie

Geothermische Heizwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu fossil befeuerten Werken sind sie CO2 frei und haben keine Brennstoffkosten. In der Regel wird als Wärmequelle Tiefengeothermie genutzt es gibt aber auch Heizwerke mit einem Erdwärmesondenfeld und Wärmepumpen. Bei der Tiefengeothermie ist der Eigenstrombedarf etwas kleiner, da nur eine Umwälzpumpe (keine Wärmepumpe) angetrieben werden muss.

Alternative zum reinen Heizwerk ist das Heizkraftwerk von dem Strom und Wärme abgegeben wird, wobei die Stromerzeugung insbesondere im Sommer bei geringem Heizwärmebedarf genutzt wird.

Weblink

https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwerk

zuletzt bearbeitet August 2020