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Hydrothermales System mit niedriger Enthalpie

Hydrothermale Systeme mit niedriger Enthalpie  nutzen  im Wesentlichen das im Untergrund als Flüssigkeit vorhandenen Wasser. Dies erfolgt meist direkt (direct use, gegebenenfalls über Wärmetauscher), zur Speisung von Nah- und Fernwärmenetzen, zur landwirtschaftlichen bzw. industriellen Nutzung oder für balneologische Zwecke; ab ca. 100 °C ist eine Verstromung möglich. Beispiele sind:

  • Aquifere (Grundwasserleiter) mit
  • heißem (> 100 °C),
  • warmem (60–100 °C) oder
  • thermalem (> 20 °C) Wasser.

Große wasserführende Störungssysteme bzw. Störungszonen in den gleichen Temperaturbereichen haben, auch verglichen mit den Schicht-Aquiferen, ein sehr großes theoretisches Potenzial, eine Realisierung für energetische Nutzung ist bisher in Deutschland nicht erfolgt.

Weblink

https://www.geotis.de/homepage/sitecontent/info/publication_data/public_relations/public_relations_data/LIAG_Broschuere_Tiefe_Geothermie.pdf

zuletzt bearbeitet Januar 2020