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Klimawandel

Natürliche und anthropogene Beiträge zur Temperaturentwicklung. Quelle: Wikipedia Commons

Als Klimawandel oder globale Erwärmung bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die künftig erwartete steigende Erwärmung.

Ihre hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich" in der Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes durch menschliches Einwirken. Der anthropogene Treibhauseffekt entsteht durch Veränderung von Atmosphärenzusammensetzung und anderen klimarelevanten Faktoren, die mit dem übergeordneten Begriff Strahlungsantrieb quantitativ beschrieben werden können. Durch Verbrennen fossiler Brennstoffe und durch die weltumfassende Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre angereichert. Landnutzungsveränderungen wie Land- und Viehwirtschaft sind eine zusätzliche Ursache, besonders wegen des auf sie zurückgehenden Ausstoßes weiterer bedeutender Treibhausgase wie Methan oder Lachgas.

Bedeutung für die Geothermie

Der schon eingetretene und in Zukunft verstärkt befürchetete Klimawandel ist der Hauptmotivator für die Umstellung der Energieversorgung auf eine erneuerbare, weitgehend karbonfreie Energiebereitstellung (Energiewende). In diesem Kontext zählt Geothermie in all ihren Gewinnungs- und Nutzungsformen zu den erneuerbaren (nachhaltigen) Energien. In den drei Teilmärkten:

kann Geothermie im Strom- und im Wärmemarkt deutliche Beiträge liefern. Da der Wärmemarkt der weitaus größte Teilmarkt ist, hat er auch für die Geothermie eine besondere Bedeutung.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erwärmung

zuletzt bearbeitet Januar 2020