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Koaxialsonde

Verschiedene Sondenformen der oberflächennahen Geothermie. Quelle: BauGrund Süd.

Koaxial ist in der Geometrie die Bezeichnung für übereinstimmende Achsen dreidimensionaler Elemente. Ein Koaxialkabel z. B. besteht aus einem Mittelleiter und der umgebenden (koaxialen) Abschirmung.

Anwendung in der Geothermie

In der Oberflächennahen Geothermie ist eine Koaxiale Sonde eine Erdwärmesonde bei der Zu- und Abführung der Wärmeträgerflüssigkeit in zwei koaxialen Rohren oder Schläuchen erfolgt. Eine koaxiale Sonde nutzt den zur Verfügung stehenden Bohrungsquerschnitt optimal, anderserseits ist der thermische Kontakt zwischen Hin- und Rückfluss größer als bei U- oder Doppel-U-Sonden. Dieser kann allerdings durch eine isolierende Ausführung des Innenrohrs (Innenschlauches) gemindert werden.

zuletzt bearbeitet Januar 2020