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Kühler, Kühlturm

Kühlanalge des Kraftwerks Berlin, El Salvadore. Quelle: MBurch
Verdunstungskühlturm, Tte Geysers, Kalifornien. Quelle: GRC.

Ein Kühlturm bzw. Rückkühlwerk ist eine Anlage, in der mittels eines Wärmeüberträgers überschüssige Wärme aus Kraftwerks- oder Industrieprozessen an die Umwelt abgegeben wird.

Nasskühlung mit Naturzug-Nasskühltürmen ist die in der konventionellen Kraftwerkstechnik am häufigsten vorkommende Kühlart, weil ihr Wirkungsgrad durch die entstehende Verdunstungskälte des Wassers am höchsten ist. Sehr viel seltener ist Hybridkühlung, die erheblich weniger Wasser verdunsten als Nasskühltürme, deren Wirkungsgrad aber deutlich niedriger ist. Trockenkühlung nutzt Luft als Kühlmedium und findet nur unter speziellen Umgebungsbedingungen Anwendung, wie niedrige mittlere Temperatur oder Wassermangel. Sie hat den niedrigsten Wirkungsgrad von allen Kühlarten. Darüber hinaus wird zwischen Naturzugkühltürmen und Ventilatorkühltürmen unterschieden.

Anwendung in der Geothermie

Geothermiekraftwerke in Deutschland nutzen bisher ausschließlich Ventilator-Trockenkühltürme. An Anlagen mit horizontalem Luftsrom wurde bisher nicht gedacht.

Weblink

https://de.wikipedia.org/wiki/Kühlturm