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Ludwig-Maximilians-Universität München - Forschungseinrichtung

Die Ludwig-Maximilians-Universität Münche (LMU)  gehört zu den forschungsstärksten Universitäten Europas. Mit ihrem ausdifferenzierten Fächerspektrum verfügt sie über ein großes Potenzial für innovative Grundlagenforschung - sei es im Kern der einzelnen Disziplinen oder im inter- und transdisziplinären Verbund verschiedener Wissensfelder. Der Erfolg der LMU in der Exzellenzinitiative bestätigt die herausragende Forschungsleistung der Universität.

Fakultät für Geowissenschaften

Institut für Geophysik

Geodynamik

Geodynamik beschäftigt sich mit physikalischen Prozessen, die Bewegungen wie Gebirgsentstehung oder Plattentektonik in der Erde oder in anderen Planeten bewirken. Die Natur dieses Fachgebietes bedingt seine stark interdiszplinäre Prägung. Die Geodynamik stellt die Brücke zwischen so unterschiedlichen Gebieten wie Tektonik, Paläomagnetismus, Seismologie, Mineralogie, Geochemie und Geodäsie her. [mehr]

Magnetismus

Die Paläomagnetik ist ein wichtiges Werkzeug die Verformungshistorie von Gesteinen zu entschlüsseln und Plattenbewegungen zu rekonstruieren. Mit Hilfe der Magnetik kann man auch Klimaänderungen durch Suszeptibilitätsmessungen, oder hydrologische Prozesse durch Feststellen von Veränderung und Sekunärwachstum magnetischer Minerale nachweisen. Die Erforschung der Frequenz der Feldumkehr, Paläointensitäten, Sekular Variationen, etc. kann man neue Gebiete erschließen, wie die thermische Vergangenheit der Erde, die Eigenschaften der D''-Grenzschicht, und der Ursprung des Geodynamos, was schon Einstein als eines der wichtigsten ungelösten Fragen der Physik betrachtete. [mehr]

Seismik

Aktuelle Projekte [mehr]
(1) Steep Dip Imaging at the San Andreas Fault at SAFOD
(2) Seismische Tomographie Ostalpen
(3) Flachseismische Scherwellen-Refraktionsversuche zur Grundwassererkundung
(4) Steep-dip prestack-migration von reflexionsseismischen TRANSALP Daten

Seismologie

Der Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten der Seismologiegruppe liegt im Bereich der Computerseismologie. Damit gemeint ist die Entwicklung numerischer Verfahren zur Berechnung der seismischen Wellenausbreitung, Bruchprozessen, und tomographischer Verfahren, welche erlauben, die drei-dimensionale Charakter der Erdmodelle und der Wellenfelder zu berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel die finite Differenzen Methode, pseudospektrale Verfahren, finite (spektrale) Elemente, und finite Volumen. [mehr]

Forschung für die Geothermie (2019)

Die Forschung zur Geothermie konzentriert sich derzeit auf Fragen der induzierten Seismizität.

Weblinks

https://www.uni-muenchen.de/einrichtungen/fakultaeten/v20_geowissensch/index.html