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MAFA - Forschungsvorhaben

Ziel des Vorhabens MAFA ist ein geringeres Erfolgsrisiko bei der Exploration geothermischer Reservoire. Störungen sind noch immer das wichtigste Explorationsziel, dennoch sind Informationen über das Struktur- und Spannungsfeld für das Molassebecken nur sehr rudimentär vorhanden. Die Untersuchungen werden auf die seismischen und geologischen Daten im Stadtgebiet München angewendet. Dabei sind die tektonischen Settings und Störungen im Sinne einer geothermischen Nutzung sehr unterschiedlich geeignet. Aussagen über die Durchlässigkeit von Gesteinen lassen sich bis dato nur aus Kernuntersuchungen ermitteln, die darauf abzielen, Zuflusszonen zu differenzieren und die besten Lokationen für die Stimulationen direkt nach dem Bohren zu finden.  

Steckbrief

Programm/ Zuschussgeber

BMWi

Akronym

MAFA

Titel/ Thema

Parametrisierung von Fazies, Diagenese, Struktur- und Spannungsfeld sowie Optimierung der Testabläufe im Malm zur Verringerung des Erfolgsrisikos 

 

Identifikation/ Zuwendungsnummer

0325673B

Durchführungszeitraum

01.12.2013 - 30.03.2017

Geschätzte Kosten/ Zuwendungbetrag

336.410 €  

Sonstiges

 

   

Arbeitspakete

  • Sedimentologisch-fazielle Analyse von Bohrspülung zur Prognose von Zuflusszonen und zur besseren Planung von Stimulationsmaßnahmen
  • Analyse des Struktur- und Spannungsfeldes zur Prognose von Bohrungsproduktivitäten
  • Verbesserte Testplanung zur Kostenminimierung von Geothermieprojekten
  • Erstellung von Guidelines für Geothermieprojekte
  • voll gekoppeltes geomechanisches Untergrundmodell im Großraum München gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 

Koopertionspartner

  • Geothermie Neubrandenburg (GTN) GmbH
  • geomecon GmbH

Literatur

Abschlussbericht, abzurufen bei der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB)

Zuletzt geändert Januar 2020