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Plattenrand, konvergierender

Stark vereinfachte Darstellung einer konvergenten Plattengrenze mit Subduktion ozeanischer Lithosphäre unter kontinentale Lithosphäre. Quelle: MagentaGreen

Konvergierende Plattenränder (Plattengrenzen) sind in der Plattentektonik gegenüberliegende Ränder von Platten, die sich aufeinander zu bewegen. Der Gegensatz sind divergierende Plattenränder. Hier bewegen sich die Platten voneinander weg.

Die Plattengrenzen werden an der Erdoberfläche meist entweder durch mittelozeanische Rücken oder Tiefseerinnen repräsentiert. An den Rücken driften die benachbarten Platten auseinander (divergierende Plattengrenze), wodurch basaltisches Magma aus dem oberen Erdmantel emporsteigt und neue ozeanische Lithosphäre gebildet wird. Dieser Prozess wird auch als Ozeanbodenspreizung oder Seafloor Spreading bezeichnet. Er geht mit intensivem, meist untermeerischem Vulkanismus einher.

Dort, wo im Gegenzug die ozeanische Lithosphäre tief in den Erdmantel absinkt, entstehen Tiefseerinnen. An dieser konvergierenden Plattengrenze taucht eine der beiden ozeanischen Lithosphärenplatten unter die andere Platte ab (Subduktion). Entwässerungsprozesse in der abtauchenden Platte führen in der oben bleibenden Platte ebenfalls zu ausgeprägtem Vulkanismus

Bedeutung für die Geothermie

Wegen dem an den konvergierenden Plattenrändern auftretenden Vulkanismus sind diese Gebiete für die Geothermie meist besonders interessant (Ring of fire).

Weblink

https://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik