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PrognosPermae - Forschungsvorhaben

Ziel des Gesamtvorhabens PrognosPermae ist es einen Prognoseworkflow für den Malm der bayerischen Molasse zu erarbeiten, mit dem Bereiche erhöhter Porosität und Permeabilität innerhalb geologischer Körper und Störungen, die mittels seismischer Attributanalyse auskartiert werden, als bevorzugte Bohrziele erkannt werden können. Der Workflow wird an dem Datensatz des bestehenden Geothermieprojektes Kirchweidach kalibriert und verifiziert. Im Ergebnis soll der entwickelte Workflow auf andere Geothermieprojekte übertragbar sein, um dort eine signifikante Reduktion der geologischen Unsicherheiten bezüglich der Fündigkeit zu ermöglichen.

Steckbrief

Programm/ Zuschussgeber

BMWi

Akronym

PrognosPermae

Titel/ Thema

 

Entwicklung eines Werkzeuges zur Steigerung der Zuverlässigkeit der Vorhersage permeabler Bereiche in geothermischen Systemen

Identifikation/ Zuwendungsnummer

0325919B

Durchführungszeitraum

40 Monate

Start

01.11.2015

Geschätzte Kosten

253.000 €

Sonstiges

 

   

Arbeitspakete

  • Auswertung Daten Kirchweidach
  • Katalogerstellung seismische Attribute
  • Auswahl Bohrklein
  • Vorbereitung Feldstudie / Auswahl Probenmaterial / Feldstudie
  • Charakterisierung Probenmaterial / Probekörpererstellung
  • Literaturrecherche
  • Laborkampagne: Charakterisierung
  • Laborkampagne Spannungsalteration
  • Vergleich Fremddaten Laborkampagne Einfluss der Trennflächen
  • Datenbankerstellung
  • Datenanalyses / Korrelationsidentifikation
  • Literaturrecherche
  • Spannungsfeldmodellierung
  • Modellerstellung Untergrund
  • Modellimplementierung
  • Simulation der kleinmaßstäblichen Spannungsvariation
  • Simulation der Spannungsvariation und abgeleiteter Attribute
  • Anwendung auf Daten Kirchweidach
  • Entwicklung und Validierung eines methodischen Ansatzes zur Verbesserung der Höffigkeitsprognose
  • Integration der Simulationsergebnisse
  • Ableitung von Strategien für die Steigerung der Vorhersagesignifikanz

Koopertionspartner

  • geomecon GmbH
  • Ruhr-Universität Bochum, AG Ingenieurgeologie und Felsbau, Prof. Michael Alber