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Regenerativ

Primärenergieverbrauch in Deutschland 2017 mit EE-Anteilen. Quelle: BMWi

Im physikalischen Sinn kann Energie weder erzeugt noch verbraucht, also auch nicht erneuert (regeneriert) werden. Bezogen auf ein Volumen kann diesem natürlich Energie zufließen oder aus diesem abfließen. Zudenm können Energien ganz oder in Teilen in andere Energieformen gewandelt werden (heat to power, power to heat). Dennoch spricht man von Erneuerbaren Energien, von regenerativen Energien. Dies sind dann definitionsgemäß Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern (durch Energiezufluss) oder deren Nutzung nicht signifikant zur Erschöpfung der Quelle beiträgt.

Es sind nachhaltig (sustainable) zur Verfügung stehende Energieressourcen, zu denen im internationale Konsens insbesondere Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung (Sonnenenergie), Erdwärme (Geothermie) und die durch Gezeiten erzeugte Energie zählen. Eine weitere Quelle erneuerbarer Energien ist das energetische Potenzial (Biogas, Bioethanol, Holz u. a.) der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse.

Die aus Quellen erneuerbarer Energie (EE) erzeugten Energieformen (Elektrizität, Wärme, Kraftstoff) werden zumeist auch als erneuerbare Energien bezeichnet. Bei EE-Elektrizität werden auch die Bezeichnungen Grünstrom und Ökostrom verwendet. 

Üblich ist eine Unterteilung der EE in die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität, wobei eine Sektorenkopplung zunehmend diskutiert wird.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Regenerative_Energien