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Röntgenfluoreszenz (XRF)

Schematische Darstellung der Röntgenfluoreszens. Quelle: Tawada Scientific X-Ray Fluorescence

Röntgenfluoreszenz (X-Ray Fluorescence, XRF) ist eine Labor-Untersuchungsmethode, um die chemische Zusammensetzung von

zu bestimmen (Elementanalyse). Sie beruht auf dem grundsätzlichen Zusammenwirken zwischen Röntgenstrahlen und Stoffen. Die Einfachheit und die geringen Kosten machen diese Methode zu einem häufig angewandten Verfahren der Elementanalyse.

Technologie

Bei der Bestrahlung mit Röntgenstrahlen werden Elektronen des bestahlten Elements auf eine höhere Bahn gehoben. Bei Zurückfallen auf die Ursprungsbahn werden sekundäre Röntgenstrahlen emittiert, die das Atom charakterisieren. Das Spektrum (Wellenlängen) der emittierten Signale ermöglichen die Bestimmung des jeweiligen Elements. Zur quantitativen Bestimmung der Gehalte sind Vergleiche mit Standards erforderlich.

Anwendung in der Geothermie

Mit XRF können Spurenelemente wie Ba, Ce, Co, Cr, Cu, Ga, La, Nb, Ni, Rb, Sc, Sr, Rh, U, V, Y, Zr, und Zn untersucht werden, bei Gehalten von > 1 ppm in einer Probe. Es kann aber auch die Abwesenheit von Hauptbestandteilen wie Si, Ti, Al, Fe, Mn, Mg, Ca, Na, K, P in Gesteinen aufschlussreich sein.

Literatur

Zur Literatur siehe Literaturdatenbank und/oder Konferenzdatenbank.

Weblink

http://en.openei.org/wiki/X-Ray_Fluorescence_(XRF)