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Scherbruch

Spannungen, die zu einem Schwerbruch führen können. Quelle: Rüter

Ein Scherbruch ist die übliche Bruchform bei einer geologischen Verwerfung. Ein reiner Zerrbruch ist im tieferen Untergrund kaum möglich.

Eine Verwerfung (auch Bruch, Sprung, Verschiebung oder Störung im engeren Sinne) ist eine Zerreiß- oder Bruchstelle im Gestein, die über Distanzen vom Zentimeterbereich bis zu einigen dutzend bis hundert Kilometern zwei Gesteinsbereiche oder Krustenteile gegeneinander versetzt. Den Versatz bezeichnet man als Sprunghöhe bzw. Sprungweite. Während der Überbegriff Störung auch eine plastische Verformung der Gesteine mit einschließen kann, wird als Verwerfung nur das Resultat eines Gesteinsbruches bezeichnet.

Die Entstehung von Verwerfungen geht in der Regel mit Erdbeben einher und ist häufig an alt angelegte Schwächezonen der Erdkruste gebunden. Diese Schwächezonen bestimmen die Mechanik des Herdprozesses. Sie kann aber auch auf seismische Schockwellen bei Impakten zurückgeführt werden.

Eine grobe Einteilung der Verwerfungen erfolgt in: Blattverschiebubng, Abschiebung und Auf- oder Überschiebung.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Verwerfung_(Geologie)