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Schoeller-Diagramm

Beispiel für die
Darstellung hydrochemischer
Analysen in einem Schoeller-
Diagramm. Dargestellt
sind Analysedaten von
Mineralwässern (blau) und
Thermalwässern (rot) aus dem
kristallinen Grundgebirge des
Schwarzwaldes. Quelle: Stober
und Bucher.

Bei Schoeller-Diagrammen ist durch den semilogarithmischen Maßstab die Möglichkeit der Darstellung der Konzentrationen bestimmter Ionenen- (Gruppen) gegeben. Aufgetragen werden die  Konzentrationen (mmol(eq.)/l oder mmol(eq)/kg) von Ionen-(Gruppen) in einer bestimmten Reihenfolge: Mg2+, Ca2+, Mg2++Ca2+, Na++K+, Cl, HCO3, SO4 2−. Damit ist es möglich, wie bei einem Piper-Diagramm die Wässer bestimmen Wassertypen zuzuordnen.

Im Gegensatz zum Piper-Diagramm lassen sich jedoch im Schoeller-Diagramm hoch konzentrierte von gering mineralisierten Wässern unterscheiden und verwandte Wässer (Verdünnung) einander zuordnen. Die Darstellungsform erlaubt jedoch nur die Visualisierung einer kleinen Datenmenge.

Literatur

Stober, Ingrid; Kurt Bucher (2020): Geothermie, Springer Spektrum, 3. Auflage. ISBN 978-3-662-60939-2 ISBN 978-3-662-60940-8 (eBook). https://doi.org/10.1007/978-3-662-60940-8.

zuletzt bearbeitet September 2020