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Schwingbeschleunigung

Die Schwingbeschleunigung ist bei der Messung von Bodenerschütterung die Beschleunigung mit der ein Bodenteilchen beim Duchgang einer Bodenerschütterungswelle beschleunigt wird. Die Dimension der Schwingbeschleunigung ist [m s-2]. Schwingbeschleunigungen können mit Beschleunigungsaufnehmern (accelerometer) direkt gemessen werden, werden aber häufig aus Messungen der Schwinggeschwindigkeit durch differenzieren nach der Zeit berechnet.

Schwingbeschleunigungen (peak ground acceleration, PGA) spielen in der (großen) Erdbebenseismik oft eine Rolle als Maß für die Einwirkung einer Erdbebenerschütterung an einem Einwirkungsort. Bei kleineren Beben und im Nahbereich des Erdbebenherdes sind in Deutschland jedoch Messungen und Angaben von maximalen Schwinggeschindigkeiten (peak ground velocity, PGV) nach DIN 4150-3 das richtige Maß für die Beurteilung der Erschütterungswirkung auf Gebäude.

zuletzt bearbeitet Februar 2021, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de