Geologische Störungen können aktiv oder inaktiv sein, sich also rezent bewegen oder nicht. Durch bestimmte natürliche oder menschgemachte Vorgänge oder Veränderungen im Untergrund können inaktive Störungen reaktiviert werden. Natürliche Phasen des Aktiv- oder Inaktivseins erstecken sich oft über geologische Zeiträume und können geologisch kartiert werden.
Auch menschgemachte Veränderungen können geologische Störungen reaktivieren. Dies kann beispielsweise der Bau und Betrieb von Anlagen der Tiefengeothermie sein. Im Einzelnen sind dies:
Druckänderungen wirken meist sofort, währen Temperaturänderungen längere Zeit (oft Jahre) einwirken müssen.
Reaktivierungen von Störungen können induzierte Seismizität auslösen.
Zu Literatur siehe:
zuletzt bearbeitet November 2024, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de