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Trias

Die Trias ist die erste Periode des Mesozoikums und erstreckt sich von vor etwa 251,9 bis 201,3 Millionen Jahren. Sein Beginn und Ende sind von bedeutenden Aussterbeereignissen geprägt. Der Name "Trias" (vom griechischen Wort "triás" für "Triade") wurde 1834 von dem deutschen Paläontologen Friedrich August von Alberti geprägt, basierend auf einer eindeutigen Abfolge von drei Gesteinsschichten, die in Süddeutschland gefunden wurden:

  • Buntsandstein: Die untere Schicht, die terrestrische Ablagerungen aus einem trockenen Klima darstellt.
  • Muschelkalk: Die mittlere Schicht, die auf eine marine Überschreitung (das Vordringen des Meeres) hinweist.
  • Keuper (farbiger Ton): Die obere Schicht, die eine Rückkehr zu terrestrischen, oft evaporitischen Bedingungen darstellt.

Diese Dreiteilung, die als "germanische Trias" bekannt ist, ist ein klassisches Beispiel für die Geologie der Trias, obwohl die Gesteinsformationen und ihre Eigenschaften weltweit variieren können.

Wichtige geologische Merkmale und Ereignisse der Trias:

  • Pangäa: Zu Beginn der Trias waren alle großen Landmassen der Welt auf dem Superkontinent Pangäa vereint. Pangäa erstreckte sich von Pol zu Pol und war vom weiten Panthalassa-Ozean umgeben.
  • Klima: Das Klima war im Allgemeinen heiß und trocken, es gab kaum Hinweise auf polare Eiskappen. Dies war vor allem auf die einzige Landmasse von Pangäa zurückzuführen, die einen hochgelegenen Kontinent mit einem weitgehend kontinentalen Klima schuf.
  • Auseinanderbrechen des Kontinents: Während der mittleren bis späten Trias begann Pangäa auseinanderzubrechen. Rifting und die Bildung neuer Ozeanbecken, wie z. B. die Anfangsphase des Atlantischen Ozeans, prägten diese Periode. Dieser Zerfall war ein allmählicher Prozess, der sich bis in die Jura- und Kreidezeit fortsetzte.
  • Gebirgsbildung: Während Pangäa auseinanderbrach, kam es zu gebirgsbildenden Ereignissen (Orogenesen), insbesondere entlang der Westküste Nordamerikas, aufgrund der Subduktion der ozeanischen Platten unter die Kontinentalplatten.
  • Sedimentation: Das aride Klima und die tektonische Aktivität führten zur Ablagerung von charakteristischen Sedimentgesteinen. Dazu gehören:
    • Rote Schichten: Rot gefärbte Sandsteine und Schiefer, die auf eine terrestrische, sauerstoffreiche Umgebung hinweisen.
    • Evaporite: Ablagerungen von Salz und Gips, die durch die Verdunstung von flachen Meeren und Seen in einem heißen, trockenen Klima gebildet werden.
    • Konglomerate und Sandsteine: Grobkörnige Ablagerungen, die durch die Erosion des Hochlandes entstanden sind und durch Flüsse und Sturzfluten transportiert wurden.
    • Meeresspiegel: Während der gesamten Trias war der globale Meeresspiegel relativ niedrig, was bedeutete, dass kontinentale Überschwemmungen durch flache Meere bis zum Ende des Zeitraums nicht weit verbreitet waren.

Die Trias war eine Zeit des bedeutenden Übergangs. Nach dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte am Ende des Perms erlebte die Trias die Erholung und Diversifizierung des Lebens, einschließlich des Aufstiegs von Reptilien und des Auftauchens der ersten Dinosaurier und echten Säugetiere. Die tektonischen Veränderungen in dieser Zeit legten den Grundstein für die Geographie und das Klima des restlichen Mesozoikums.

Quelle

Teilweise Gemini, überarbeitet

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Trias_(Geologie)

Literatur

Mathiesen, A., Kristensen, L., Möller Nielsen, C., Weibel, R., Leith Hjuler, M., Rögen, B., Mahler, A., Nielsen, L., H.: Assessment of sedimentary geothermal aquifer parameters in Denmark with focus on transmissivity. In: EGC Pisa (2013)

Michelsen, O., Clausen, O., R.: Detailled stratigraphic subdivision and regional correlation of the southern Danish Triassic succession. In: Marine and petr. Geol. Nummer 19 (2002), S. 563.587

Noack, V., Schröder, J., H.: Porosity development and distribution in the Rüdersdorfer Schaumkalk (Middle Triassic) of the gas store. In: Facies (2003), S. 255-268

Olsen, H.: The architecture of a sandy braided-meandring river system: an example from Lower Triassic Solling formation (M Buntsandstein) in W- Germany. In: Geol. Rundsch. Nummer 77 (1988), S. 797-814

Röhling, H., G.: A lithostratigraphic subdivision of the Lower Triassic in the Northwest German lowlands and the German sector of the North Sea, based on gamma-ray and sonic logs. In: Geol. Jb. Nummer A (119) (1991), S. 3-24

Tietzke, K., W.: Zue Geometrie einiger Flüsse im Mittleren Buntsandstein (Trias). In: Geol. Rdsch. Nummer 71 (1982), S. 813-828

Weitere Literatur siehe unter Literaturdatenbank und/oder Konferenzdatenbank.

Weitere Literatur siehe:

zuletzt bearbeitet September 2025, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de