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Wärmeauskopplung

Unter Wärmeauskopplung wird die zusätzliche Wärmeproduktion als zweites Produkt eines Kraftwerks verstanden. Allgemein wird diese Technologie als Kraft-Wärme Kopplung bezeichnet.

Bedeutung in der Geothermie

Bei Geothermie Kraftwerken gibt es mehrere Möglichkeiten zur Wärmeauskopplung, die auch gemischt oder bedarfsgesteuert angewendet werden können:

  • Aufspaltung in einen Stromerzeugungskreislauf und eine Wärmenutzung nach dem ersten Wärmeübertrager (Parallelbetrieb)
  • Nutzung des nach dem Verdampfer abgekühlten Wassers als Wärmequelle (Kaskadennutzung)
  • Nutzung der Wärmeabgabe des Kondensators (Wärmeauskopplung im engeren Sinn)

Durch Wärmeauskopplung lassen sich die Gesamt-Wirkungsgrade der Anlage gegenüber einem reinen Verstomungswirkungsgrad wesentlich erhöhen. Wirkungsgrade >90 % sind möglich.

zuletzt bearbeitet August 2020