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Wenneranordnung (Geoelektrik)

Wenneranordnung

Das Wenner-Verfahren, benannt nach Frank Wenner, ist eine geoelektrische Methode zur Messung von spezifischen elektrischen Widerständen des Untergrundes. Mit zwei Einspeise- und zwei Messelektroden wird der Widerstand des Untergrundes gemessen, wobei die Einspeiselektroden (A,B) variiert werden und die Position der Messelektroden (M,N) so angepasst wird, dass die Abstände zwischen A, B, M und N immer gleich groß sind.

Es dient vor allem dazu die Leitfähigkeitsänderung über große Flächen zu bestimmen.

Ein verwandtes Verfahren ist das Schlumberger-Verfahren. 

Anwendung in der Geothermie

Zur Anwendung siehe Geoelektrik.

Datenerfassung

Die Wenner Anordnung besteht aus vier in einer Linie angeordneten Elektroden (Sonden) in gleichen Abständen. Die äußeren (A,B) dienen der Stromzufuhr (Elektroden), die inneren (M,N) der Potezial- (Spanngs-) Messung (Sonden). Bei der Sondierung werden die Abstände bei gleichbleibendem Mittelpunkt vergrößert. Typisch sind 6 Vergrößerungen pro Entfernungsdekade.

Vorteile der Wenner Anordnung (gegenüber Schlumberger) sind die höheren Spannungen und damit die Möglichkeit kleinere Ströme zu verwenden. Nachteil ist die Notwendigkeit, alle vier Elektroden zu versetzen.

Literatur

Onodera, Seibe : Type Curves for Resistivity Sounding with Two-Electrode, Wenner, Schlumberger, and Dipole-Dipole Arrangements for a Two-, Three-, Four-, and Five-Layered Model, Geothermal Resources Council Transactions, 1982

Weitere Literatur unter Literaturdatenbank und/oder Konferenzdatenbank

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Geoelektrik

http://en.openei.org/wiki/DC_Resistivity_Survey_(Wenner_Array)