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Mitgliederporträt: Aqualine Brunnenbau GmbH

| Mitgliederporträts

Die Aqualine Brunnenbau GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen aus Nordrhein-Westfahlen, das sich auf Brunnen- und Geothermiebohrungen spezialisiert hat.

Foto: Aqualine Brunnenbau GmbH

Was macht die Aqualine Brunnenbau GmbH?

Die Aqualine Brunnenbau GmbH ist tagtäglich mit bis zu 3 Bohrgeräten unterwegs und führen Brunnen- und Erdwärmebohrungen durch. Gegründet wurde das Unternehmen 1996 zunächst als Einzelfirma mit dem Schwerpunkt Brunnenbau. Im Jahr 2006 kam die Geothermie hinzu, entsprechend feiern wir in diesem Jahr unser 30- bzw. 20-jähriges Jubiläum. Heute liegt unser Fokus klar auf Geothermiebohrungen; klassische Brunnenbohrungen führen wir überwiegend noch für landwirtschaftliche Betriebe in der Region aus.

Unser operatives Team besteht aus zwei Bohrteams mit jeweils drei Mitarbeitenden sowie einem Anbindeteam, das je nach Auslastung aus zwei bis drei Personen besteht. Der organisatorische Teil des Familienunternehmens wird von der Familie Voß geführt: Jürgen und Pascal Voß übernehmen die Geschäftsführung, Susanne Voß ist als Prokuristin für Lohn- und Buchhaltung zuständig. Ich selbst, Nils Miethe, bin als Betriebsleiter tätig.

Die Aqualine Brunnenbau GmbH ist Teil der Voß-Gruppe, zu der außerdem die GeoSolutions GmbH (Handel mit Geothermiezubehör) sowie die ASAtec GmbH (Siebanlagen zur Bohrspülaufbereitung) gehören.

Welchen Beitrag leistet Aqualine Brunnenbau für die Geothermie?

Zwischen 2006 und 2017 haben wir die Bohrarbeiten noch extern vergeben und selbst den Anschluss der Anlagen übernommen. Seit 2017 führen wir die Bohrungen eigenständig durch. Begonnen mit einem Bohrgerät, sind seit 2021 dauerhaft zwei Geräte im Einsatz. Pro Jahr erreichen wir inzwischen rund 40.000 Bohrmeter. Unser Projektspektrum reicht vom Einfamilienhaus bis hin zu großen Industrieanlagen.

Einen weiteren wichtigen Beitrag leisten wir über die ASAtec GmbH mit der Entwicklung des SpeedShakers H3. Diese Anlage trennt das Bohrgut vom Wasser und reinigt die Bohrspülung so weit, dass die verbleibende Spülung in der Regel mit sehr geringem Feststoffanteil in den Kanal eingeleitet werden kann. Für Bohrunternehmen bedeutet das eine erhebliche Kostenersparnis bei der Entsorgung und für Endkundinnen und Endkunden macht es Geothermie insgesamt wirtschaftlicher und attraktiver.

Was war bisher ein besonderes Highlight oder Meilenstein Ihrer Arbeit?
Ein besonderer Meilenstein war für uns die Umsetzung des ersten kalten Nahwärmenetzes in unserem Heimatort. Dafür wurden 50 Bohrungen mit jeweils 150 Metern Tiefe abgeteuft. Wir haben sowohl die Bohrungen inklusive Anschluss realisiert als auch die Spülung des gesamten Straßennetzes übernommen.

Ein weiteres Highlight waren unsere ersten 250-Meter-Bohrungen für ein Schulprojekt mit insgesamt zwölf Bohrungen. Zudem wird unser neues Bohrgerät, ein Prototyp der Firma Geotec, auf der GeoTHERM ausgestellt sein. Perspektivisch möchten wir uns künftig auch verstärkt der mitteltiefen Geothermie widmen.

Die Fragen beantwortete Nils Miethe, Betriebsleiter bei Aqualine Brunnenbau GmbH.