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Kann die Erdwärmeheizung mit anderen Erneuerbaren Energien kombiniert werden?

Besonders ökologisch wird Ihre Erdwärmeheizung, wenn Sie diese zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage einsetzen. Damit können Sie – wenn auch nur indirekt – den Strom, den Sie mit der Wärmepumpe verbrauchen, CO2-neutral erzeugen. Technisch gesehen sind beide Anlagen jedoch vollkommen getrennt voneinander. Die Photovoltaik-Anlage rechnet sich in der Regel nach 8 – 12 Jahren.

Ebenfalls sinnvoll kann die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage sein, was durch das Marktanreizprogramm auch besonders gefördert wird (siehe Abschnitt: „Wird die Nutzung von Erdwärme gefördert?“). Die Sonnenkollektoren werden zur Warmwasserbereitung und bei größeren Anlagen auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Allein dadurch können Sie den Stromverbrauch einer Wärmepumpe reduzieren. Bei einem normalen Wohnhaus rechnet sich die Kombination einer Erdwärmeheizung mit einer Solarthermie-Anlage aus kaufmännischer Sicht jedoch nur selten.

Außerordentlich sinnvoll hingegen ist das Zusammenwirken der Anlagen in einem solargeothermischen System. Dabei wird die Wärme aus der solarthermischen Anlage, die natürlich vor allem im Sommer entsteht, über die Erdwärmesonden in den Untergrund eingespeichert. Der Wärmeentzug durch die Erdwärmeanlage während der Heizperiode wird somit ausgeglichen und die Wärmepumpe muss im folgenden Winter weniger zusätzliche Energie einsetzen, um die Temperatur auf das Heizniveau anzuheben.

Aus der Broschüre Tipps für Hausbesitzer.