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Ist mein Grundstück für Geothermie geeignet?

Die geologischen Dienste der verschiedenen Bundesländer stellen interaktive Karten zur Verfügung, die Informationen zur geothermischen Eignung eines Grundstückes enthalten. Die Eigung wird in Form der Wärmeleitfähigkeit, spezifischen Entzugsleistung bzw. die Grundwassertemperatur angegeben.

Als wichtigster Anhaltspunkt gilt die Wärmeleitfähigkeit. Je höher die Wärmeleitfähigkeit (angegeben in W/(mK)) des Gesteins, desto besser kann das Gestein Wärme transportieren und für Nachschub sorgen, wenn die Wärme durch eine geothermische Nutzung entzogen wird.

In Schutzgebiete können Genehmigungen von Bohrungen für eine Erdwärmesonde teilweise erschwert oder unmöglich ( z.B.: Trinkwasserschutzgebiete) sein. Je nach bundeslandspezifischem Wasserrecht kommt hier aber die Errichtung von Erdwärmekollektoren, bei denen die Kollektoren mindestens 1 Meter über dem höchsten Grundwasserstand (HGW) liegen, in Frage.

Eine Übersicht der interaktiven Karten zur Oberflächennahen Geothermie finden Sie hier.

Liste der Kartendienste zur Oberflächennahen Geothermie je Bundesland:

Tips: Navigieren Sie in den Kartenebenen zu den Themenkarten Geothermie und aktivieren Sie die Schaltfläche für die Legende. Zoomen Sie ggf. in die Karte hinein, bis die Daten angezeigt werden.

Baden-Württemberg - Spezifische Wärmeentzugsleistung und Wärmeleitfähigkeit

Bayern - Standorteignung Oberflächennahe Geothermie 

Berlin - Wärmeleitfähigkeit und Grundwassertemperatur (bessere Ansicht: Karte im Geoportal)

Brandenburg - Wärmeleitfähigkeit

Bremen - Wärmeleitfähigkeit

Niedersachsen - Spezifische Wärmeentzugsleistung und Wärmeleitfähigkeit

Nordrhein-Westfahlen - Wärmeleitfähigkeit

Rheinland-Pfalz - Wärmeleitfähigkeit

Sachsen - Wärmeleitfähigkeit

Sachsen-Anhalt - Standortabfrage diverser geologische und genehmigungsrechtlicher Vorraussetzungen der Geothermie