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Wird die Nutzung von Erdwärme gefördert?

Die Bundesregierung fördert das Heizen mit Erneuerbaren Energien über das Marktanreizprogramm (MAP). Direkte Zuschüsse gibt es für Erdwärmeheizungen bis 100 Kilowatt Leistung in Neubauten und Bestandsgebäuden. Wenn Sie Ihre Heizung austauschen und zu einer Erdwärmeheizung wechseln möchten, können Sie Zuschüsse bekommen, deren Höhe sich nach der Leistung der Wärmepumpen richtet. Die Förderung beträgt 100 € pro Kilowatt Wärmepumpenleistung. Die Mindestförderung liegt je nach Technologie zwischen 4.000 € und 4.500 €.

Die Fördermittel sind an Effizienzkriterien gebunden. Voraussetzung für die Förderung ist in bestehenden Gebäuden eine nachgewiesene Jahresarbeitszahl elektrischer Wärmepumpen von 3,8 bei Wohngebäuden und 4,0 bei Nichtwohngebäuden. Bei Neubauten muss sie mindestens 4,5 betragen. Als Antragsteller müssen Sie durch eine unabhängige Zertifizierung nachweisen, dass Ihre Wärmepumpe diesen Kriterien entspricht. Besonders sicher ist es, wenn Sie eine Wärmepumpe mit dem EHPA Wärmepumpen-Gütesiegel kaufen. Dieses Siegel wird als Nachweis der Effizienz anerkannt. Zudem muss das beauftragte Bohrunternehmen über eine Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W120-2 verfügen.

Für besonders effiziente Anlagen in bestehenden Gebäuden gibt es 50 % mehr. Weitere Boni sind verfügbar für die Lastmanagementfähigkeit, die Kombination mit anderen Erneuerbaren Energien, eine gute Gebäudeeffizienz und Optimierungsmaßnahmen an der Heizungsanlage.

Weitere Informationen und Formulare finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:
www.bafa.de

Darüber hinaus bietet die bundeseigene KfW-Bank günstige Darlehen für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden. Wer sein bestehendes Haus zu einem „Effizienzhaus“ im Sinne der KfW-Regeln sanieren möchte, kann über seine Hausbank entsprechende Kredite erhalten. Zu den Kriterien gehören auch Maßnahmen der Heizungsmodernisierung. Alle Informationen dazu bekommen Sie über Ihre Hausbank oder die Internetseiten der KfW-Bankengruppe:
www.kfw.de

Aus der Broschüre Tipps für Hausbesitzer.