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Forschungsprojekte

An folgenden Projekten arbeitet bzw. arbeitete der Bundesverband Geothermie e.V. und die GtV Service GmbH mit.

Aktuelle Projekte

GeoSchulB

Der Bundesverband Geothermie erarbeitet aktuell, gefördert vom Umweltbundesamt Deutschland, eine Serie von Lernheften und Lehrmaterial zum Thema Geothermie für verschiedene Altersgruppen. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch Dr. Andreas Bertram (Umweltbundesamt), Michael Gauß (Karlsruher Institut für Technologie, Fachbereich ZML - Zentrum für Mediales Lernen), M. Sc. Valentin Goldberg (KIT, Abteilung für Geothermie und Reservoir-Technologie), Christiane Lohse (Wissenschaftliche Oberrätin a.D.), Dipl. Geol. Bernhard Potthoff, Prof. Dr. Horst Rüter (Ruhr-Universität Bochum).

Die Veröffentlichung erfolgt voraussichtlich Ende August 2022.

Li+Fluids

Ein fachübergreifender Forschungsverbund startet das Projekt Li+Fluids. Ziel des Verbundprojektes Li+Fluids ist die Entwicklung der notwendigen Grundlagen für eine Rohstoffstrategie zur Lithiumgewinnung aus Thermalwasser in Deutschland. Das Projekt erarbeitet eine Entscheidungshilfe bei der Planung und dem Ausbau von Geothermiestandorten mit Strom-, Wärme- und zusätzlicher Lithiumproduktion. Im Auftrag der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erforschen die Deutsche Rohstoffagentur (DERA), die Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT zusammen mit dem Bundesverband Geothermie (BVG), der Geochemische Beratung GmbH (BWG) und der Geothermie Neubrandenburg GmbH (GTN) die Potenziale von Geothermiekraftwerken zur Gewinnung von Lithium im laufenden Betrieb. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima gefördert und läuft von Oktober 2021 bis September 2024.

Download Flyer Li+Fluids


Abgeschlossene Projekte

geo2spain

Das Projekt geo2spain bildete in spanisch-deutscher Kooperation zu oberflächennaher Geothermieplanung- und -bohrungen weiter. Die Weiterbildungskurse richteten sich an Unternehmen, die ihre Kompetenz in diesem Bereich zertifizieren wollten bzw. Geothermie als ein neues Geschäftsfeld erschließen wollten und an Personen, die durch eine höhere Qualifizierung in diesem Bereich ihre Chancen am Arbeitsmarkt verbessern wollten. Neben der GtV Service GmbH waren die geoEnergie Konzept GmbH, das Fraunhofer IEG sowie das ifi Institut für Innovationsforschung und -management beteiligt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

In dieser Beschreibung wird das Projekt vorgestellt.

 

GSS-VET

Das vom Erasmus-Programm und der EU geförderte Projekt GSS-VET zur beruflichen Weiterbildung für InstallateurInnen in den Bereichen Geothermie und Solarenergie entwickelte u.a. eine e-Learning-Plattform mit Kursen in verschiedenen Sprachen und mit entsprechenden digitalisierten Inhalten.

Neben dem Bundesverband Geothermie waren 13 weitere Projektpartner aus Griechenland, Spanien, Bulgarien und Deutschland dabei, sowie die internationale Geothermievereinigung IGA.

Auf der Website wird das Projekt näher beschrieben.

 

GEORISK

Das GEORISK-Projekt zielte darauf ab, Finanzsysteme zu entwickeln, die die Auswirkungen des Ressourcenrisikos abmildern, indem sie es so streuen, dass die Projektentwickler ihren angemessenen Anteil daran übernehmen können. Diese Risikominderung durch Finanzinstrumente ermöglicht es, das finanzielle Risiko der Projektentwickler im Falle des Scheiterns der Erschließung eines geothermischen Reservoirs zu verringern.

Projekt-Ziele:

  • Erleichterung des Übergangs bestehender Versicherungssysteme in Europa (Frankreich, Deutschland, Türkei, Schweiz, Dänemark, Niederlande...) entsprechend der Marktreife des Sektors
  • Nachahmung und Förderung des Versicherungssystems in den Zielländern in Europa (Ungarn, Polen, Griechenland, Belgien, Kroatien, Slowenien, Spanien...)
  • Anpassung und Vorstellung der Instrumente in Lateinamerika (Chile und Mexiko) und Afrika (Kenia)

Das Projekt entwickelte u.a. ein Berechnungstool für finanzielle Risikominderung bei Geothermieprojekten sowie eine Studie über Risikoversicherungssysteme und Abhilfemaßnahmen.

Projektpartner waren neben dem Bundesverband Geothermie e.V. der EGEC (Europäischer Rat für geothermische Energie), der französische geologische Dienst BRGM, die AFPG (französische Gesellschaft für in der Geothermie Tätige), der wissenschaftliche und technologische Forschungsrat der Türkei (TUBITAK), JESDER Türkei, GeoEx, MBFSZ Ungarn, IGSMiE PAN Polen, PPC Renewables, CRES Griechenland, das Schweizer Büro für Energie, gec-co, TKB Entwicklungsbank Türkei und Geothermie-Schweiz.

Auf der Website wird das Projekt näher beschrieben.

GeoPLASMA

Das Interreg-Projekt GeoPlasma behandelte die Planung, Bewertung und Kartierung von Strategien für die oberflächennahe Geothermie in Mitteleuropa. Im Rahmen des Projekts wurde u.a. ein Webportal erstellt, das verschiedene Webdienste zur Bewertung von Ressourcen und möglichen Nutzungskonflikten in sechs Pilotgebieten (Wien, Ljubliana, Vogtlandkreis, Bratislava, Krakau und Walbrzych/Broumov) in mitteleuropäischen Ländern beinhaltet.

Projektpartner waren neben dem Bundesverband Geothermie e.V. der Geologische Dienst Österreich, geoENERGIE Konzept GmbH, das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), das Tschechische Geologische Institut (CGS), das Staatliche Geologische Institut von Dionýz Štúr (SGIDS), Slowakei, der Geologische Dienst von Slowenien (GeoZS), das Polnische Geologische Institut - Nationales Forschungsinstitut (PGI-NRI), die AGH Universität für Wissenschaft und Technologie (AGH UST), Polen, die GiGa infosystems (GiGa), Deutschland und die Stadt Ljubljana (COL), Slowenien.

Nähere Informationen auf der Projekt-Website.

Dissemination

Dissemination war ein vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Projektträger Jülich gefördertes Projekt (01.01.2011 – 31.12.2013) zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Planung, beim Bau und während des Betriebs von Geothermie-Heiz(kraft)werken. Im Zuge des Disseminationsprojektes wurde die Akzeptanz von tiefen Geothermie(heiz)werken an zwei Standorten am Ende des Projektes telefonisch erfragt. Weiterhin wurden u.a. Experteninterviews durchgeführt.