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Inhalation

Als Inhalation oder Inhalieren (von lateinisch inhalare = anhauchen) wird das Einatmen gasförmiger Wirkstoffe oder Aerosole (als dem Gemisch von festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und Luft) bezeichnet. Die häufigsten Einsatzgebiete in der Medizin finden sich in der Behandlung von Atemwegserkrankungen (wie Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen und Bronchitis) sowie im Bereich der Anästhesie mit der Gabe von Inhalationsanästhetika im Rahmen der Inhalationsanästhesie. Das Gegenteil der Inhalation ist die Exhalation.

Beabsichtigt inhaliert wird beim Rauchen, ungewollt beim Passivrauchen und dem Einatmen von Gefahrstoffen, so bei einer Rauchgasexposition. Per inhalationem wirken auch verschiedene biologische und chemische Waffen sowie radioaktive Stoffe.

Bedeutung in der Geothermie

In der Geothermie wird der Begriff insbesonders im Zusammenhang mit Radon verwendet. Radon wird als radioaktives Edelgas zwar eingeatmet (inhaliert), ist jedoch wenig schädlich, da es auch wieder ausgeatmet wird. Anders ist es mit den Zerfallsprodukten des Radon (Radon-'Töchter'). Sie können bleibend in der Lunge (als Strahlungsquellen) eingelagert werden und stellen somit die eigentliche Gefahr dar. Insgesamt besteht jedoch durch die Geothermie kein erhöhtes Risiko von Radon-Inhalation.

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Inhalation 

zuletzt bearbeitet Januar 2020