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Patricius Medaille 2018 Bertani

Die Patricius Medaille 2018 wurde verliehen an 

Ruggero Bertani

für seinen Enthusiasmus in der Unterstützung der Geothermieforschung und seinen beharrlichen Einsatz die Grenzen der technischen Machbarkeit zu verschieben, wie zuletzt im europäischen Project DESCRAMBLE. Sein unermüdliches Engagement galt der Vereinigung der europäischen Geothermiebranche sowie der Zusammenarbeit von Industrie und Forschung. Als erster und einstimmig gewählter Vorsitzender von ETIP DG hat er Industrie und Forschung in Europa so zusammengebracht, dass die Geothermie eine einheitliche Sichtbarkeit in der europäischen Forschungsstrategie für Energietechnologien (SETPLAN) erreichen konnte. Darüber hinaus sind die von ihm aktualisierten "Geothermal Power Generation in the World" des World Geothermal Congress zur Standardinformationsquelle über internationale Entwicklungen der Geothermie geworden.

"Wir möchten Ruggero nicht nur für seinen wissenschaftlichen Beitrag zur Gesellschaft ehren, sondern auch für seine Begeisterung für die Unterstützung der Geothermieforschung und für sein anhaltendes Streben, die Grenzen der technsichen Machbarkeit zu überschreiten", so Laudator Prof. Dr. Ernst Huenges.

Ruggero Bertani wurde posthum für sein globales Engagement geehrt, da er nach kurzer schwerer Krankheit am 21. Juni 2018 in Pisa verstarb. Sara Montomoli von Enel Green Power nahm stellvertretend den Preis für ihn an.

Sara Montomoli nimmt die Patricius Medaille für den posthum geehrten Ruggero Bertani entgegen. v.l.: Prof. Dr. Ernst Huenges; Leiter Komission Ehrung, Sara Montomoli - Foto: Bundesverband Geothermie