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Brennwertkessel

Prinzip eines Brennertkessels. Quelle: Klessinger.

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt (Brennwert) des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig nutzt. Mit Brennwertkesseln wird das Abgas weitestgehend abgekühlt und dadurch auch die Kondensationswärme (= latente Wärme) des im Rauchgas enthaltenen Wasserdampfes zur Wärmebereitstellung genutzt.

Je nach Brennstoffart, Verbrennungstemperatur, Sauerstoffanteil und sonstigen Faktoren entstehen bei einer Verbrennung unterschiedliche Substanzen. Wird das Abgas unter den Taupunkt abgekühlt, beginnen dessen kondensierbare Stoffe zu kondensieren, wobei die in den Gasen enthaltene latente Wärme freigesetz wird und so genutzt werden kann. 

Die Verluste latenter Wärme liegen in konventionellen (also nicht Brewnnwert-) Heizkesseln beim Verbrennen von Erdgas bei maximal etwa 11 Prozent des Brennwertes, beim Verbrennen von Heizöl bei maximal etwa 6 Prozent.

Die Gas-Voll-Brennwertkesseltechnik gilt seit Beginn der 1990er Jahre als Stand der Technik

Bedeutung für die Geothermie

Aus der Sicht der Geothermie ist der Brennwertkessel ein Wettbewerber im Wärmemarkt. Mittelfristig muss er als Vertreter fossiler Heiztechnik ersetzt werden. Am zielführentsten ist hier ein Verbot (Ordnungsrecht).

Weblink

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennwertkessel