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Greta - Forschungsvorhaben

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Geothermisches Potenzial in München. Quelle TU München

Als höchstes und umfangreichstes Gebirge, das in ganz Europa liegt, muss die Alpenregion den steigenden Energieverbrauch angehen und somit die Reduzierung der CO2-Emissionen anstreben, welche vor allem durch einen hohen Wärmebedarf auftreten (hauptsächlich aus Wohn- und Tourismussektor). Das Potenzial erneuerbarer Energiequellen wurde in einigen neueren Studien diskutiert. Das Potential der Oberflächennahen Geothermie (ONG) wurde bis dato noch nicht angemessen ausgeschöpft. Darüber hinaus verhindern derzeit Unterschiede in den länderspezifischen Vorschriften und Praktiken eine erfolgreiche Zunahme der Nutzung dieser Technologie. Hier setzt das Projekt GRETA an.

Steckbrief

Programm/ Zuschussgeber

EU, Interreg

Akronym

Greta

Titel/ Thema

Oberflächennahe geothermische Ressourcen im Alpenraum 

Identifikation/ Zuwendungsnummer

 

Durchführungszeitraum

 

Geschätzte Kosten/ Zuwendungsbetrag

 

Sonstiges

 

Wesentliche Forschungsschwerpunkte

Die Hauptergebnisse des Projekts sind Werkzeuge zur Entscheidungsunterstützung (Geothermiepotenzialkarten, Leitlinien für die Energieplanung), rechtliche und technische Leitlinien für den Einsatz von Oberflächennaher Geothermie, die auf einem Austausch bewährter Verfahren beruhen. Diese Ergebnisse ermutigen die Umsetzung von Oberflächennaher Geothermie in politische Instrumente (wie Energiepläne) auf verschiedenen Verwaltungsebenen und erhöhen das Bewusstsein für das Potenzial dieser kohlenstoffarmen Energiequelle unter den verschiedenen Akteuren.

Ziele des Projekts

  • Verbesserung des Wissens über die räumliche Verteilung des ONG-Potentials in der Region
  • Austausch von Wissen und Best Practices auf transnationaler Basis
     
  • Planungswerkzeuge zur Entwicklung einer für alle offenen Datenbank


Kooperationspartner

12 Partner aus 6 verschiedenen Ländern arbeiten an dem Projekt GRETA mit dem Ziel, das Potential der Oberflächennahen Geothermie im Alpenraum aufzuzeigen und dieses Wissen zu teilen, um die Integration dieser Technologie in zukünftige Energiepläne im Verwaltungsbereich auf verschiedene Ebenen zu fördern. Dieser Ansatz wird dazu beitragen, die gesamten CO2-Emissionen in ökologisch sensiblen Regionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden, welche großflächig verfügbar sind, und so länderübergreifend kohlenstoffarme Politikinstrumente integrieren. 

Im Einzelnen

  • Technische Universität München (TUM)
  • RPA Valle d'Aosta 
  • Geological Survey of Austria 
  • Geological Survey of Slovenia 
  • BRGM 
  • POLITO 
  • EURAC 
  • Triple-S 
  • INDURA 
  • Regione Lombardia 
  • Climate Alliance 
  • University of Basel 

Weblink

http://www.alpine-space.eu/projects/greta/en/home

zuletzt bearbeitet Februar 2020