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Kappameter

Kappameter als Handgerät. Quelle: SatisGeo.

Ein Kappameter ist in der Geophysik ein Handmessgerät zur Bestimmung der Suszeptibilität (κ) von Gesteinsproben.

Die magnetische Suszeptibilität (v. lat. susceptibilitas „Übernahmefähigkeit“) ist eine physikalische Größe, die die Magnetisierbarkeit von Materie in einem externen Magnetfeld angibt. Im einfachsten Fall ist sie eine Proportionalitätskonstante, bestimmt durch das Verhältnis von Magnetisierung zu magnetischer Feldstärke. Im Allgemeinen ist sie eine Funktion, die von einer Vielzahl von Variablen abhängen kann – insbesondere vom Ort, der Frequenz des Magnetfeldes und der vorhergehenden Magnetisierung. Der Wertebereich reicht von −1 bis nahezu unendlich, wobei negative Werte eine Magnetisierung entgegen dem äußeren Magnetfeld bedeuten.

Bedeutung in der Geothermie

Kappameter werden in der Geothermie häufig als Bohrlochmessgerät in der Oberflähennahen Geothermie eingesetzt. Dort werden sie gelegentlich auch Sus-Sonde (nach Suszeptibilität) genannt. Sie dienen der Kotrolle der Ringraumverfüllung wozu die Verfüllbaustoffe oft 'dotiert' werden.

Mit Handgeräten wird die Suszeptibilität an Gesteinsproben bestimmt.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetische_Suszeptibilität  

zuletzt bearbeitet Januar 2020