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Meniskus (Geologie)

Meniskus im Porenraum. Quelle: Humbold Univ.

Meniskus  (pl. Menisken; von griechisch Meniskos = „Halbmond“), konkave Wasser-Luft-Grenzfläche in Kapillaren, entsteht im Ergebnis der Wechselwirkung von hydratationsbedingten Oberflächenvergrößerungen und Oberflächenspannungen von Wasser (Kapillarkräften). Je enger die Kapillare, desto stärker ist die Krümmung der Menisken. Über den Menisken herrscht im Vergleich zu einer ebenen Wasseroberfläche gleicher Temperatur ein verminderter Dampfdruck, unter ihnen ein verminderter Oberflächendruck. , konkave Wasser-Luft-Grenzfläche in Kapillaren, entsteht im Ergebnis der Wechselwirkung von hydratationsbedingten Oberflächenvergrößerungen und Oberflächenspannungen von Wasser (Kapillarkräften). Je enger die Kapillare, desto stärker ist die Krümmung der Menisken. Über den Menisken herrscht im Vergleich zu einer ebenen Wasseroberfläche gleicher Temperatur ein verminderter Dampfdruck, unter ihnen ein verminderter Oberflächendruck.

Weitere Bedeutung

In der Geologie können Menisken auch einfach  entsprechend geformte Gesteinskörner sein. Häufig werden sie einfach auch als 'linsenförmig' oder 'linsenförmige Einlagerung' bezeichnet. Insbesonders Tonlinsen können die, für die Geothermie wichtige, Wasserwegsamkeit negativ beeinflussen. Solche Linsen sind oft erratisch, d. h. ungleichförmig verteilt eingelagert.

Weblinks

https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/meniskus/10199

Zuletzt geändert Januar 2020