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Audio-Magnetotellurik (AMT)

Die Audio-Magnetotellurik (AMT) unterscheidet sich von der mehr verbreiteten Magnetotellurik (MT) dadurch, dass sie höhere Frequenzen des natürlichen elektromagnetischen Feldes nutzt. Ihre Auflösung ist daher besser, ihre Eindringtiefe aber kleiner.

Wärend die niederfrequenteren elektromagnetischen Felder des MT-Verfahrens weitgehend durch Teilchenströmungen in der Ionosphäre bedingt sind, gehen die höherfrequenten Anteile des natürlichen elektromagnetischen Feldes, die bei AMT genutzt werden, meist auf äquatoriale Gewitter zurück. Typische Frequenzen sind 10 Hz bis 10 kHz. Die Eindringtiefen sind infolge des frequenzabhängigen Skineffekts oft weniger als 1km.

Literatur

HE Lanfang, Dorji, ZHA Yabing, ZHAO Xuefeng and XI Xiaolu : Mapping the Geothermal System Using Audio Magnetotellurics and Magnetotellurics in QP Geothermal Field, SW Tibet , Stanford Geothermal Workshop , 2015

Nishi Y., Ishido T., Matsushima N., Ogawa Y., Tosha T., Myazaki J., Yasuda A., Scott B.J., Sherbum S. and Bromley C. : Self-Potential and Audio-Magnetotelluric Survey in White Island Volcano , New Zealand Geothermal Workshop , 1996

Hoover, Donald; Rodrigues Da Silva, A.; Pierce, Herbert; Amaral, Roberto : The Application of Audio-Magnetotelluric Surveys on Sao Miguel Island, Azores Portugal , Geothermal Resources Council Transactions 1984

Whiteford, P.C. : Audio-Frequency Magnetotelluric Measurements in the Broadlands Geothermal Field Using 50Hz Mains Power as the Signal Source , New Zealand Geothermal Workshop 1981

Weitere Literatur unter Literaturdatenbank und/oder Konferenzdatenbank

Weblink

http://en.openei.org/wiki/Audio-Magnetotellurics