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Störungszone

Bereiche in sedimentären oder kristallinen Gesteinen, die von zahlreichen Bruchzonen durchzogen sind und dadurch ein gutes hydraulisches Leitvermögen aufweisen, bezeichnet man als Störungszonen.

Störungen können in verschiedenem Maßstab auftreten, angefangen bei duktilen Scherzonen, die nur im Dünnschliff unter dem Mikroskop sichtbar sind, über Zentimeter bis mehrere Meter messende Verwerfungen, Falten und duktile Scherzonen im Maßstab eines Handstückes oder Aufschlusses, bis hin zu Bruch- und Scherzonen, die sich über hunderte oder sogar tausende Kilometer hinziehen, wie zum Beispiel die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien.